Webinar
01. Inhalt
Warum führen Wissen und gute Argumente oft nicht zu Veränderung?
Dieses Webinar vermittelt einen ersten Überblick über zentrale psychologische Mechanismen der Klimakommunikation. Im Fokus stehen Wahrnehmung, Motivation und soziale Dynamiken, die beeinflussen, ob Klimabotschaften Wirkung entfalten oder ins Leere laufen.
Das Webinar dient als Orientierung und Einstieg in das Themenfeld und gibt einen Ausblick auf das weiterführende Kursangebot für alle, die Klimakommunikation fundiert, wirksam und zielgruppengerecht gestalten möchten.
Ziel des Webinars
- Einblick in zentrale psychologische Mechanismen der Klimakommunikation.
Für wen eignet sich dieser Webinar?
Für alle, die an transformativer Kommunikation und der Förderung von nachhaltigem Verhalten interessiert sind – insbesondere Fachpersonen aus Organisationen, NGOs, Verwaltung, Bildung und interessierte Engagierte.
02. Daten zur Durchführung
Datum: 19. Februar 2026
Dauer: 12:05 – 12:40
Ort: Online
Die Teilnahme ist kostenlos.
02. Inhalte
Workshops und Beratungen werden auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Die folgenden Themen sind zentrale Bausteine und können je nach Ziel kombiniert werden.
Psychologie der Klimakrise
Klimathemen werden durch kognitive Verzerrungen und Abwehrmechanismen gefiltert. Psychologische Faktoren, wie psychologische Distanz und Bestätigungsfehler stellen eine Barriere dar. Im Fokus steht, wie solche Mechanismen erkannt und kommunikativ adressiert werden.
Ergebnis
- Typische Denk- und Abwehrmuster identifizieren und einordnen
- Massnahmen zur Überbrücken der Wissens-Verhaltens-Lücke
Zielgruppenanalyse: Werte, Einstellungen und soziale Milieus
Wirksame Kommunikation beginnt mit einem präzisen Bild der Zielgruppe. Analysiert werden psychologische Merkmale der Zielgruppen. Auf der Basis einer Zielgruppenanalyse werden Personas erstellt.
Ergebnis
- Vertieftes Zielgruppenverständnis mit Bedürfnissen, Barrieren und Co-Benefits
- Konkrete Ansatzpunkte für die Kommunikation
Nachhaltiges Handeln fördern
Wissen allein genügt nicht. Entscheidend sind Gewohnheiten, soziale Normen und weitere psychologische Faktoren. Es wird das Vorgehen auf Basis von Behaviour-Change-Ansätzen besprochen.
Ergebnis
- Barrieren und Co-Benefits je Zielgruppe identifizieren
- Erste Schritte in der Gestaltung von Massnahmen
Narrative und Storytelling: Geschichten, die wirken
Narrative geben Sinn und Orientierung. Entwickelt werden Geschichten, mit denen sich die Zielgruppe identifizieren kann und ins handeln kommt.
Ergebnis
- Überblick über verschiedene Narrative
- Identifikation von passenden Narrativen für die eigene Kommunikation
- Pragmatische Anleitung für Storytelling
Framing
Frames sind Deutungsrahmen, welche Aufmerksamkeit und Bewertung von Fakten steuern. Im Fokus stehen die wichtigsten Frames sowie ein gezielter Umgang mit Frames, die Klimaschutzmassnahmen behindern.
Ergebnis
- Passende Frames entwickeln und testen
- Sprache konsistent auf Ziel und Zielgruppe ausrichten
- Missverständliche oder kontraproduktive Frames vermeiden
Emotionen in der Klimakommunikation: Nutzen und Risiken
Gefühle wie Sorge, Hoffnung, Stolz oder Wut beeinflussen Motivation. Behandelt werden typische Gefühlslagen, der Umgang mit Überforderung sowie die Verknüpfung von Emotionen mit konkreten Schritten.
Ergebnis
- Emotionen erkennen und verantwortungsvoll ansprechen
- Selbstwirksamkeit stärken statt Alarmismus erzeugen
- Reflektierter Umgang mit Emotionen in der Kommunikation
Desinformation
Falschinformationen und manipulative Argumentationsmuster bremsen Klimaschutz. Gezeigt werden Entstehung, typische Tricks und wirksame Gegenmassnahmen.
Ergebnis
- Desinformation schnell erkennen und einordnen
- Korrekturen präzise, verständlich und respektvoll formulieren
- Vertrauensquellen und Faktenchecks systematisch nutzen
Visuelle Kommunikation
Bilder prägen Wahrnehmung schneller als Worte. Im Mittelpunkt stehen Kriterien für wirksame Visuals, die Nähe schaffen, Relevanz erhöhen und Handlungsspielräume sichtbar machen.
Ergebnis
- Bildsprache definieren, die Botschaften stützt
- Do’s & Don’ts für Fotos und Infografiken kennen
- Visuelle Inhalte geplant und konsistent einsetzen

